News Salut-Festival Aachen 2011
22. November 2011:
Top-Springreiten mit Weihnachtsmarkt-Atmosphäre
Frank Kemperman ist gemeinsam mit Willibert Mehlkopf und Rolf-Peter Fuß Turnierdirektor des Salut-Festivals Aachen. Im Interview erzählt er, wieso das Turnier von der Jugend für die Jugend ist und worauf er sich bei der diesjährigen Auflage vom 8. bis zum 11. Dezember besonders freut.
Frage: Das Salut-Festival ist…
Frank Kemperman: …Top-Springreiten mit Weihnachtsmarkt-Atmosphäre. Die Halle ist immer sehr festlich geschmückt, und es herrscht eine ganz besondere, sehr weihnachtliche und schöne Stimmung. Dazu Super-Sport von den besten deutschen Nachwuchs-Springreitern, bei unserem `CHIO der Zukunft´ passt alles.
Frage: Was erwartet denn die Besucher im Einzelnen?
Kemperman: In den drei Altersklassen, Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter suchen wir den Hallenchampion – also den erfolgreichsten Reiter der Turniertage. Bei den Junioren steht dann mit dem Preis des Clubs der deutschen Springreiter und bei den Jungen Reitern mit dem Großen Preis der Aachener Bank eG am Sonntag die Höhepunkte auf dem Programm. Für die Ponyreiter geht es um den NetAachen-Preis, und schon am Freitag Abend wartet mit dem Mannschaftsspringen, dem Preis der Familie Peters, ein erster stimmungsvoller Höhepunkt auf die Zuschauer.
Frage: Und auch die Allerkleinsten werden am Start sein.
Kemperman: Genau. Im vergangenen Jahr gab es die Premiere der „Führzügelklasse“, das war ein großer Erfolg. Sowohl die Zuschauer wie auch die kleinen Reiter waren begeistert. Keine Frage also, dass wir dass zur Tradition werden lassen wollen – was im übrigen nicht so schwer ist, im Rheinland ist alles ab dem zweiten Mal Tradition…
Frage: Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?
Kemperman: Außer dem Glühwein? O.k., neben dem tollen Sport vor allem auf zwei langjährige Wegbegleiter: Zum einen wird Turniergründer Willibert Mehlkopf kurz vor Turnierbeginn 70 Jahre jung. Da gibt er bestimmt einen aus. Zum anderen werden wir Dr. Hanno Dohn ehren, der als Richter und früher als Geschäftsführer des Pferdesportverbands Rheinland sehr sehr viel für das Turnier und damit für die Jugend getan hat. Jetzt ist übrigens sein Sohn Peter mit im Boot der Organisatoren.
Frage: Als Mitarbeiter des ALRV.
Kemperman: Genau: Peter arbeitet im Sportbüro. Und unsere Philosophie des Salut-Festivals ist, dass es ein Turnier von der Jugend für die Jugend ist. Wir Alten unterstützen wenn nötig, aber die Arbeit überlassen wir dem ganzen ALRV-Team wie eben Peter oder Svenja Hein und Sportchefin Birgit Rosenberg und die anderen.
Frage: Wie ist der sportliche Stellenwert des Turniers einzuordnen?
Kemperman: Für die Nachwuchsreiter ist das die Champions-League. Viele bekannte Namen haben das Sprungbrett Salut-Festival genutzt, Marcus Ehning ist hier ebenso gestartet wie Christian Ahlmann und zuletzt hat Andreas Kreuzer beim CHIO für Furore gesorgt mit seinem dritten Platz im ROLEX Grand Prix. Wer zum Salut-Festival kommt, erlebt Sport auf allerhöchstem Niveau – und das, wie der Aachener sagt, für ömme, also umsonst.
